Werra - Rundschau vom 08.09.2026
„Was vor 50 Jahren geschah“…
Anno dunnemals 1972: Uli Faber nahm an olympischen Spielen teil. Die Erfolge von Uli Faber als Handballspieler und- trainer in über 50 Jahren sind legendär. Dass er aber auch Olympiateilnehmer war, ist weniger populär. Daswar1972, als der16-jährige Faber, dervon 1969 bis 1974 mit der A-Jugend seines Stammvereins TuS Weißenborn in der Bezirksklasse spielte, dem Verband auffiel, der ihn in die Jugend-Nationalmannschaft berief. Als Jugend Nationalspieler nahm Uli Faber am olympischen Jugendlager der Spiele in München teil. Als er zurückkehrte, empfingen ihn die Weißenbörner m it demTransparent „Der TuS Weißenborn grüßt seinen Jugend-Nationalspieler“ (Foto).
1974 zum Sportler des Jahres gewählt, begann Fabers großartige Karriere beim Eschweger TSV. Bei JahnGensungen spielte er in der1.und 2.Bundesliga (1976 und 1982) und wurde 1975 und 1980 auch Polizei-Europameister. Der TVEitra und TV Hersfeld waren weitere Spielstationen, ehe Faber zum ETSV zu rückkehrte, den er als Trainer bis in die Regionalliga führte (1992/93). Fabers Trainerlaufbahn begann 1996 beim VfL Wanfried, den er in die Landesliga führte. Ab 1996 beim SV Reichensachsen erst für die A-Jugend, dann bei den Frauen tätig, stiegen die unter Trainer Faber von der Bezirksklasse bis in die Regionalliga auf (2007). Der SVR wurde zur Frauen-Handballhochburg des Kreises – ist es unter neuen Trainern bis heute geblieben.
sf/FOTO: SIEGFRIED FURCHERT