Tipps gegen Gerüche und Maden in der Biotonne | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Sommerhitze sorgt auch in Weißenborn für Geruchs- und Madenbildung in der Biotonne, doch mit einfachen Maßnahmen lässt sich das Problem vermeiden.

Tipps gegen Gerüche und Maden in der Biotonne

Sommerhitze setzt auch der Biotonne zu

Die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen haben vielerorts gezeigt, dass sommerliche Hitze und Feuchtigkeit unangenehme Gerüche sowie die Entwicklung von Fliegenmaden in der Biotonne begünstigen können.

Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich dies jedoch meist vermeiden.

- Die Biotonne möglichst an einem schattigen Standort aufstellen.

- Die Tonne regelmäßig zur Leerung bereitstellen – auch wenn sie noch nicht vollständig gefüllt ist.

- Nach der Leerung die Tonne bei geöffnetem Deckel vollständig austrocknen lassen.

- Feuchte Küchenabfälle in Zeitungspapier oder Küchenpapier einwickeln.

- Den Tonnenboden mit Zeitungspapier, Eierkartons, Sägemehl oder feinen Holzschnitzeln auslegen, um überschüssige Feuchtigkeit aufzunehmen.

Sollten sich dennoch Maden bilden, können Gesteinsmehl oder trockene Gartenerde helfen. Diese werden schichtweise über den Bioabfall gestreut und erschweren Fliegen die Eiablage. Auch eine regelmäßige Reinigung von Deckel und Tonnenrand mit Essigwasser kann dazu beitragen, dass Fliegen dort keine Eier ablegen.

Ebenso wichtig ist die richtige Befüllung der Biotonne: Herkömmliche Plastiktüten gehören nicht in den Bioabfall. Sie müssen in der Kompostanlage aufwendig aussortiert werden, beeinträchtigen die Herstellung von hochwertigem Kompost und verursachen zusätzliche Entsorgungskosten.

Im Werra-Meißner-Kreis sind ausschließlich kompostierbare Bioabfallsäcke aus Maisstärke mit Keimlingssymbol zugelassen. Enthält eine Biotonne unzulässige Plastiktüten oder andere Störstoffe, kann die Leerung verweigert werden.

Bei Fragen rund um die Bioabfallsammlung und die richtige Abfalltrennung steht Umweltberaterin Gabriele Maxisch gerne zur Verfügung: Telefon 05651 302-4751 oder per E-Mail an Gabriele.Maxisch@werra-meissner-kreis.de.