Wiesebaden, 29.04.2026
FORSTMINISTERIUM WEIST AUF WALDBRANDGEFAHR HIN
Aktuell zunehmende Waldbrandgefahr in Hessen
Das Hessische Forstministerium warnt aufgrund der aktuell trockenen Witterung und
der angestiegenen Temperaturen vor einer zunehmenden Brandgefahr in den
hessischen Wäldern. Nach aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes besteht in
Hessen verbreitet mittlere, lokal und vorübergehend in Südhessen auch hohe
Waldbrandgefahr.
Bedingt durch den zu trockenen März und die deutlich zu geringen Niederschläge im
April hat sich aktuell eine erhöhte Waldbrandgefahr aufgebaut. Zu Beginn der
nächsten Woche wird bei leichten Niederschlägen und einem Temperaturrückgang
wieder mit etwas abnehmender Waldbrandgefahr gerechnet.
Bei dem zur Zeit sehr sonnigen und trockenen Wetter wird der Wald wieder intensiver
für sportliche Aktivitäten und Spaziergänge genutzt. Das Forstministerium bittet daher
alle Besucher, um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit.
Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den
Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und das
Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird.
Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht auch
durch achtlos aus dem Fahrzeugfenster geworfenen Zigarettenkippen entlang von
Straßen aus. Alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher werden zudem gebeten, die
Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf
den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über
trockenem Bodenbewuchs stehen. Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten,
unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) zu informieren.
Aufgrund der insgesamt günstigen Witterungsbedingungen in 2023 und 2024 war die
Anzahl der Waldbrände nach dem besonders von Waldbränden geprägten Jahr 2022
deutlich zurückgegangen. Insbesondere aufgrund einer rund fünfmonatigen
Trockenperiode von Februar bis Anfang Juli 2025 war im vergangenen Jahr mit 116
Waldbränden jedoch wieder ein deutlicher Anstieg festzustellen.
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Pressestelle: Olaf Streubig
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